JUNGIMKER

by Lenki


"Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben." Albert Einstein.

...ein Bild aus besseren Zeiten.

Die aktuellen Wetterbedingungen sind ja nicht berauschend. War nicht der Mai das Monat, wo man freudenvoll die ersten Schwärme einfängt?  War nicht der Mai das erste Erntemonat im Bienenjahr? Naja dieses Jahr hat sich wirklich alles verschoben. Aber jetzt dachten wir das Frühjahr hat begonnen. Das Thermometer zeigt um die 5 Grad an. Da können wir nur träumen vom Honigschleudern...

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"Bienengipfel": Neonicotinoid-Verbot beschlossen Umweltminister Berlakovich lenkte ein. Der Einsatz von Neonicotinoiden wird in Österreich verboten.

Neonicotinoide sind ab sofort auch bei Umweltminister Nikolaus Berlakovich "out". Nach einem "Bienengipfel" im Landwirtschaftsministerium, der am Dienstagvormittag in Wien abgehalten wurde, beschlossen die Teilnehmer, dass man nun doch dem Vorschlag der EU-Kommission, die für die Bienen so schädlichen Pestizide zu verbieten, zustimmte. "Die Lösung der Vorwoche hat keine Akzeptanz gefunden", begründete Berlakovich seine Kehrtwende, nach dem ihm - auch aus den eigenen Reihen - heftige Kritik entgegenschlagen ist. "Wir wollen die Bienen schützen, wir wollen aber auch die Bauern schützen", erklärte der Umweltminister im Rahmen einer Pressekonferenz.

Er betonte aber auch, dass mit einem Verbot der Neonicotinoide das Bienensterben nicht besiegt sei. "In Deutschland gibt es gleich hohe Verluste wie bei uns - und das trotz eines Verbots", so Berlakovich. Dennoch wolle er einen "Schulterschluss von Imkern und Bauern" erreichen, weshalb der "Bienengipfel" beschloss, sich dem Entwurf aus Brüssel anzuschließen.

Forschung soll intensiviert werden

Berlakovich kündigte zudem an, die Forschung auf diesem Gebiet intensivieren sowie die Landwirte mit Programmen und Beratungen unter die Arme greifen zu wollen.

Berlakovich: Richtungsschwenk - Foto: APA/HERBERT NEUBAUER

Darüber hinaus soll ein Bienengesundheitsprogramm auf die Beine gestellt werden. Gentechnik sei nach wie vor keine Alternative zum Einsatz von Pestiziden, bekräftigte der Umweltminister. Auch ein Ausgleich etwaiger Ernteausfälle müsse angestrebt werden.

"Erschütterung"

Keine Freude mit dem Beizverbot von Mais mit den hochgiftigen Pflanzenschutzmitteln, von denen in Österreich zumeist drei zum Einsatz kommen (Imidacloprid, Clothianidin sowie Thiamethoxam), hatte Landwirtschaftskammer-Präsident Gerhard Wlodkowski. Er sei "erschüttert" über die Vorgangsweise in Brüssel. Man habe die Neonicotinoide "gut im Griff" gehabt, die Auswirkungen seien kontrollierbar gewesen. Nun müsse man sich mit neuen Spritzmitteln vertraut machen, deren Wirkung noch nicht bekannt sei.

"Wir haben alles daran gesetzt, damit Neonicotinoide den Bienen nicht schaden", so der LKÖ-Präsident und nannte diesbezüglich die Melissa-Studie oder auch die Umrüstung von Sähgeräten. "Diese Investitionen werden nun überflüssig", sieht Wlodkowski "enorme Probleme" auf die Saatgut- und Landwirtschaft zukommen. "50 bis 60 Millionen Euro stehen auf dem Spiel." Die LKÖ trage dennoch die Entscheidung des Umweltministers mit, wenngleich "Beizung sicher nicht das Hauptproblem für Bienen" sei. Das Verbot sei eine "sehr große Belastung, aber wenn die öffentliche Meinung einen anderen Weg fordert, dann werden wir den auch gehen".

(Quelle: http://kurier.at/politik/inland/bienengipfel-neonicotinoid-verbot-beschlossen/11.686.303)

 

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Wie man des Imkers Wissen erlernt...

Ja es ist eigentlich ganz leicht Imker zu werden. Ich habe mich vor 3 Jahren im Winter dazu entschieden in Linz einen 4tägigen Kurs zur Imkerei zu belegen. Man glaubt nicht, was man in 4 Tagen alles lernen kann. Aber in der Praxis sieht das ganze dann doch ein wenig anders aus. Da ist es wichtig, dass man viele verschiedene Imker um Rat fragt. Und was man als erstes in der Imkerei lernt ist, verlasse dich nie auf die Tipps eines einzigen Imkers. Jeder Imker hat erstaunlicherweise eine andere Meinung zu den selben Themen. Sagt der eine diese Methode, schimpft der andere wieder über dessen Aussage und verwendet auch gerne „Kraftausdrücke“. Na ich will nicht alle in einen Topf werfen, aber es ist mir des öfteren aufgefallen :) ! Zusätzlich zum Grundkurs habe ich mir sehr, sehr viel Literatur besorgt. Eigentlich habe ich aus Büchern das meiste gelernt und man kann immer wieder nachschlagen, wenn man Rat braucht. Auch im Internet findet man immer wieder brauchbare Tipps. Gerade Internetforen mit den Erfahrungen anderer Imker, haben sich für mich als nützlich erwiesen.

Um den Honig auch verkaufen zu dürfen, sollte man in einem Imkerverein angemeldet sein. Der Imkerverein bietet auch Treffen mit anderen Gleichgesinnten aus der Region.

Etwa ab Mai bis Ende Juli sollte man wöchentlich in den Bienenstock schauen. Da hat man dann einen Vorteil wenn man viele Imkerfreunde hat, die einem in der Urlaubszeit auch mal eine Kontrolle abnehmen können.

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